Dayparting und Wochentage: Budget dorthin, wo es wirkt
Dieselbe Anzeige wirkt nicht zu jeder Zeit gleich. Wer Tageszeit und Wochentag auswertet, findet oft Budget, das besser eingesetzt werden kann.
Was Dayparting ist
Dayparting heißt, die Auslieferung nach Tageszeit oder Wochentag zu steuern: Gebote erhöhen, wenn Nutzer eher reagieren, und senken, wenn sie es kaum tun. Manche Plattformen bieten dafür Zeitpläne (Ad-Scheduling).
Tageszeiten und Wettbewerb
Abends ist der Verkehr hoch, der Wettbewerb um Plätze aber ebenfalls. Das kann den CPM treiben. Ob sich das lohnt, zeigt erst der CPA nach Tageszeit, nicht der CPM allein.
Wochenende gegen Werktage
Viele Kampagnen laufen am Wochenende anders: bei CTV oft mit mehr Reichweite, bei B2B-Themen mit weniger Reaktion. Liegt der CPA am Wochenende dauerhaft 25 % oder mehr auseinander, lohnt sich eine Verschiebung des Budgets.
So prüfen Sie Ihre Daten
- Werten Sie mindestens zwei bis vier Wochen aus, damit einzelne Ausreißer nicht täuschen.
- Vergleichen Sie den CPA, nicht nur Klicks oder Conversions. Mehr Conversions bei mehr Ausgaben sagen nichts über Effizienz.
- Trennen Sie nach Gerät und Kanal. CTV und Display verhalten sich meist unterschiedlich.
- Achten Sie auf ausreichend Conversions je Gruppe, sonst ist der Unterschied Zufall.
- Ändern Sie Zeitpläne schrittweise und vergleichen Sie nach zwei Wochen erneut.
Wann Sie es lassen sollten
Bei wenig Conversions oder sehr kleinen Budgets ist Dayparting meist Mikromanagement. Dann hilft es mehr, zuerst Gebote, Creatives und Targeting zu prüfen.
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Häufige Fragen
Wie viele Conversions brauche ich dafür?
Je Gruppe, also zum Beispiel Wochenende und Werktage, sollten es ausreichend viele sein, damit ein Unterschied nicht Zufall ist. Als Faustregel dienen mindestens 20 Conversions je Gruppe.
Senkt Dayparting die Reichweite?
Ja, wenn Zeiten ausgeschlossen werden. Besser ist meist, Gebote und Budgets zu gewichten, statt Zeiten ganz abzuschalten.
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